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"Einst träumte Zhuangzi, dass er ein Schmetterling wurde, der beschwingt umherflatterte. Er hatte Freude an sich und folgte allen seinen Regungen. Dabei wusste er nicht, dass er Zhuangzi war. Plötzlich wurde er wach; da war er Zhuangzi - ganz eindeutig nur dieser. Nun weiss man nicht, ob es Zhuangzi

war, der geträumt hat, er sei ein Schmetterling geworden, oder ob es ein Schmetterling war, der geträumt hat, er sei Zhuangzi geworden. Es gibt aber gewiss zwischen Zhuangzi und einem Schmetterling einen Unterschied. Dies ist damit gemeint, wenn gesagt wird: 'Die Wesen unterliegen dem Wandel'."

Zhuangzi

BUCHTIPP

Wohlfart, Günter: Die Kunst des Lebens und andere Künste
Skurrile Skizzen zu einem euro-daoistischen Ethos ohne Moral

"Dieses Buch ist für solche geschrieben, die seinem Geist freundlich gegenüber stehen.

Dieser Geist ist ein anderer als der des grossen Stromes der europäischen und amerika-

nischen Zivilisation, in dem wir alle stehen."       Ludwig Wittgenstein